Ein kurzer Abriss über die Weinvielfalt aus dem Land des Ursprungs
Georgische Rebsorten sind weltweit für ihre außergewöhnliche Vielfalt und hohe Qualität bekannt. Seit Jahrhunderten prägen sie den Weinbau in Georgien und sind für ihre charakteristischen Aromen und Geschmacksprofile geschätzt. Als eines der ältesten Weinanbaugebiete der Welt verfügt Georgien über zahlreiche autochthone Rebsorten, die bis heute traditionell kultiviert werden.
Der Einfluss des Schwarzen Meeres und des Kaspischen Meeres schafft eine bemerkenswerte Vielfalt an natürlichen Bedingungen. Diese klimatischen Faktoren bieten ideale Voraussetzungen für den georgischen Weinbau und die Herstellung hochwertiger Weine. Zahlreiche wissenschaftliche Projekte sowie historische, archäologische, ethnographische und philologische Studien bestätigen die Bedeutung Georgiens als eines der ältesten Zentren der Weinherstellung.
Georgien bietet eine beeindruckende Auswahl an einzigartigen Rebsorten, die sowohl Weinliebhaber als auch neugierige Genießer begeistern. Die Vielfalt der georgischen Weine zu entdecken, lohnt sich in jedem Fall.
Über 530 Sorten bestätigt – Eine faszinierende Vielfalt aus Georgiens Weinbergen
Heute sind mehr als 530 georgische Rebsorten in zehn Regionen des Landes dokumentiert. Über 425 dieser Sorten sind bis heute erhalten geblieben. Viele davon werden in speziellen Sammlungsgebieten kultiviert, während weitere noch erforscht oder neu entdeckt werden.
Neben den einheimischen Sorten gibt es in Georgien auch einige ausländische Rebsorten, die in georgischen Weinbaubetrieben und Weingütern erfolgreich angebaut werden. Für Verschnitte greifen georgische Winzer meist auf diese internationalen Sorten zurück – jedoch nur in kleinen Mengen.
Insgesamt können georgische Rebsorten auf einer Fläche von rund 60.000 Hektar angebaut werden. Damit umfasst Georgien etwa 500 autochthone Sorten – ein bemerkenswerter Anteil angesichts der rund 4.000 Rebsorten, die weltweit existieren.
Georgiens Weinanbau: Klimatische Vielfalt prägt den Geschmack
Aufgrund der sehr unterschiedlichen Charakteristika des Weinbaus und der Weinbereitung ist das Territorium des Landes in zwei Mikrozonen unterteilt: Ostgeorgien und Westgeorgien. Ostgeorgien fällt zum Kaspischen Meer hin ab und zeichnet sich durch ein gemäßigt kontinentales und trockenes Übergangsklima zu einem subtropischen Klima aus. Westgeorgien hingegen steht unter dem Einfluss des Schwarzen Meeres und zeichnet sich durch ein feuchtes, subtropisches Klima aus.
Die größten Weinberge liegen in Ostgeorgien, gerade Kacheti gilt als das Herzland des Weinanbaus. Dabei repräsentieren die Namen der Weine ihre Anbaugebiete. Auf dieser Webseite möchten wir einige Rebsorten weiße wie rote vorstellen.

