Weinanbau in Georgien

Heutzutage sind sich alle einig, dass die ältesten Spuren des Weins in Georgien zu finden sind. Der Weinanbau in Georgien hat seine Wurzeln in der Jungsteinzeit. Auf dem Territorium Georgiens wurden die deutlichsten Spuren des Weinbaus gefunden. Vor einigen Jahrzehnten entdeckten Archäologen in den Ruinen der Siedlung Dangreuli Gora in einem Tal in der Nähe von Marneuli (Stadt in der Region Kwemo Kartli südlich von Tbilissi) eine große Anzahl von Traubenkernen aus dem VI. Jahrtausend v. Chr. Diese wurden nach morphologischen und ampelographischen Eigenschaften der Kultursorte der Weinrebe Vitis Vinifera Sativa zugeordnet.

Im Mai 2021 wurde «Qvevri» in das staatliche Register für geographische Angaben aufgenommen. Die Qvevri-Weinherstellung wird in ganz Georgien praktiziert. Das Qvevri (auch Kwewri oder Kvevri) ist ein eiförmiges Tongefäß, das man zur Herstellung, Reifung und Lagerung des Weins verwendet. Bei der Weinherstellung werden die Trauben gepresst und dann der Saft, die Schalen, Stiele und Kerne in den Qvevri gegossen, der versiegelt und im Boden vergraben wird, damit der Wein fünf bis sechs Monate gären kann, bevor er getrunken wird.

Bemerkenswert ist die traditionelle georgische Methode zur Herstellung von Qvevri-Weinen, die 2013 den Status eines immateriellen UNESCO-Kulturerbe erhielt.

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